Was leistet Palliativversorgung?
Es gibt drei Bereiche, die hier zusammenwirken
Eine schwere, lebensbegrenzende Erkrankung bringt oft nicht nur körperliche Beschwerden mit sich. Sie löst auch viele Fragen, Sorgen und Ängste aus – bei den Betroffenen ebenso wie bei ihren Angehörigen. Gedanken an das, was kommt, an das Sterben oder an die eigene Belastbarkeit können verunsichern und überfordern.
Palliativversorgung setzt genau hier an. Sie unterstützt nicht nur medizinisch, sondern begleitet Menschen ganzheitlich in einer herausfordernden Lebensphase. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, Sicherheit zu geben und den Alltag für alle Beteiligten besser bewältigbar zu machen.
Dabei greifen verschiedene Bereiche ineinander. Sie ergänzen sich und passen sich der jeweiligen Situation an – für Patienten ebenso wie für Angehörige.
Die 3 Säulen der Unterstützung
Medizinische Unterstützung
Ziel der palliativen medizinischen Betreuung ist die bestmögliche Linderung belastender Symptome. Dazu gehören unter anderem Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Angst oder Unruhe.
Die Behandlung wird individuell angepasst und regelmäßig überprüft – immer mit dem Ziel, die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.
Pflegerische Unterstützung
Pflegerische Unterstützung hilft im Alltag und entlastet sowohl Patienten als auch Angehörige. Sie umfasst praktische Hilfe, Anleitung und Begleitung im Umgang mit der Erkrankung.
Pflege kann Sicherheit geben, Ängste nehmen und helfen, den Alltag besser zu strukturieren.
Psychosoziale Begleitung
Eine schwere Erkrankung wirft viele persönliche Fragen auf. Psychosoziale Begleitung bietet Raum für Gespräche, Beratung und Unterstützung – auch bei schwierigen Entscheidungen.
Sie richtet sich an Patienten ebenso wie an Angehörige und hilft dabei, Sorgen einzuordnen, Belastungen zu teilen und mit der Situation besser umzugehen.
Was übernimmt die Krankenkasse im Rahmen der Palliativversorgung?
Viele Leistungen der Palliativversorgung werden von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Ziel ist es, Patienten und Angehörige medizinisch, pflegerisch und psychosozial zu unterstützen und die Versorgung möglichst unkompliziert zu gestalten.
Dazu gehören unter anderem:
Medizinische Leistungen
Ärztliche Betreuung, Untersuchungen, Medikamente sowie notwendige Eingriffe zur Linderung belastender Symptome – etwa bei Schmerzen, Atemnot oder anderen Beschwerden.
Versorgung mit Hilfsmitteln und Medizinprodukten
Medizinprodukte, die zur palliativen Versorgung notwendig sind, können ärztlich verordnet und über die Krankenkasse abgerechnet werden. Dazu zählen auch dauerhafte Drainage-Systeme, zum Beispiel bei Aszites oder Pleuraerguss.
Pflegerische Unterstützung
Je nach Situation und Pflegegrad kann die Pflegeversicherung Leistungen ambulanter Pflegedienste übernehmen, die Patienten und Angehörige im Alltag entlasten.
Psychosoziale Begleitung
Beratung, Gespräche und psychologische Unterstützung für Patienten und Angehörige sind häufig Bestandteil der palliativen Versorgung und können von der Krankenkasse getragen werden.
Palliative Versorgung zu Hause, im Krankenhaus oder im Hospiz
Sowohl ambulante als auch stationäre palliative Angebote – einschließlich Hospizversorgung – werden in der Regel von der Krankenversicherung finanziert.
Unterstützung für Angehörige
Eine schwere Erkrankung betrifft nicht nur den Patienten selbst, sondern immer auch Familie, Freunde und nahestehende Personen. Viele Angehörige möchten unterstützen, stoßen dabei aber emotional, körperlich oder organisatorisch an ihre Grenzen. Gefühle von Überforderung, Hilflosigkeit oder Erschöpfung sind dabei keine Seltenheit.
Palliativversorgung schließt Angehörige bewusst mit ein. Es gibt vielfältige Unterstützungsangebote, die entlasten, Orientierung geben und helfen können, Pflege, Alltag und eigene Bedürfnisse besser miteinander zu vereinbaren.
Was kann ewimed für Sie tun?
Palliative Versorgung im häuslichen Umfeld sinnvoll ergänzen
Schwere Grunderkrankungen gehen häufig mit belastenden Begleitsymptomen einher – zum Beispiel mit Aszites oder Pleuraerguss. Beschwerden wie Atemnot, Druckgefühl oder Schmerzen können den Alltag stark einschränken und sind für Patienten ebenso wie für Angehörige sehr belastend.
Die Palliativversorgung setzt hier an, um Symptome zu lindern, Sicherheit zu geben und die Lebensqualität möglichst zu erhalten. Die Versorgungsangebote von ewimed können diese palliative Begleitung gezielt ergänzen.
Mit dem ewimed Versorgungskonzept werden Patienten dort unterstützt, wo sie leben: im häuslichen Umfeld. Speziell entwickelte Drainage-Systeme ermöglichen es, wiederkehrende Flüssigkeitsansammlungen kontrolliert und sicher zu Hause zu drainieren. Das kann helfen, wiederholte Krankenhausaufenthalte zu vermeiden oder zu reduzieren und schafft mehr Stabilität im Alltag.
Ein zentraler Bestandteil der Versorgung ist die persönliche Begleitung. Patienten und Angehörige erhalten eine strukturierte Einweisung, kontinuierliche Unterstützung und organisatorische Entlastung – abgestimmt auf die individuelle Situation und in enger Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten und Pflegediensten.
So ergänzt ewimed die palliative Versorgung dort, wo sie konkret entlasten kann:
mit verlässlicher Unterstützung zu Hause, mehr Sicherheit im Alltag und mehr Raum für das, was in dieser Lebensphase wichtig ist.
Bei uns steht Lebensqualität im Mittelpunkt!
Die ewimed Drainage-Systeme als Teil der palliativen Behandlung
- selbstständige, schnelle und sichere Drainage zu Hause
- keine weiteren Krankenhausaufenthalte
- einfache und intuitive Handhabung
- keine wiederholten, schmerzhaften Punktionen
- einmaliger, minimalinvasiver Eingriff zur Implantation des Katheters
- höchste Sicherheitsstandards durch Schlüssel-Schloss-Prinzip des Katheters mit Reservoir
- erhöhte Mobilität und Selbstständigkeit für Sie als Patient
- Verringerung der Infektionsgefahr